… und „Hü!“
Seit dem Jahr 2006 ist das Gespann ‚Weschtwärts' unterwegs. In mehreren Projektwochen und -tagen wurden gezielt Arbeitstechniken getestet und ausgewertet, um für die eigentlichen Dreharbeiten gerüstet zu sein. Parallel dazu wurde die Western-Geschichte entwickelt. Seither entstanden vier Produktionen im Sinne von Probeaufnahmen:
- Juni 2006 ‚Der Sauklau': Der Zweck dieser Projektwoche lag einerseits darin, sich gegenseitig kennenzulernen, Vertrauen zu fördern und Wünsche der Betreuten zu erfassen. Andererseits wurde beobachtendes Filmen und die Umsetzung einer Actionszene getestet.
- Dezember 2006 ‚Gschwellti': In einem fast 100jährigen Bauernhaus wurde eine Szene aus der aktuellen Geschichte in Bild und Ton umgesetzt, wobei die Grenzen der Betreuten bei einer üblichen Vorgehensweise mit detailliertem Drehbuch und Storyboard ausgelotet wurden.
- Dezember 2007 ‚Dritte Probeaufnahmen': Neben dem Erfassen von Rollenwünschen der Betreuten wurde das Verhalten der Einzelnen und das Zusammenspiel in Gruppen mit beobachtenden Kameras getestet.
- Feburar 2008 ‚Casting': In diesem letzten Probelauf galt es, die verschiedenen Arbeitstechniken für inszenierte und beobachtende Aufnahmen zu kombinieren und mit den Betreuten die einzelnen Szenen und Dialoge vorzubereiten und umzusetzen.
Das Resultat dieser Vorprojektphase sind Profile von den
Behinderten, in denen ihre individuellen Stärken, Wünsche und Grenzen
in Bezug auf die Dreharbeiten festhalten sind. Diese wiederum dienen
als Grundlage für die kommenden Schritte.
Sie wurden z.B. an Drehbuchautoren abgegeben, die sich am Wettbewerb um die Spielfilmgeschichte beteiligten.
Zurzeit steht die Wahl der Geschichte an, welche die detaillierte Planung der Preproduktion ermöglichen wird.